Light design 2016

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Sekretärinnen

Freies Theater Therwil

Regie: Dalit Bloch
Musikalische Leitung: Barbara Kleiner
Bühne und Kostüme: Kurt Walter, Dalit Bloch, Andres Jost
Gesangscoach: Nina Klar
Lichtdesign und –technik: Minna Heikkilä
Tontechnik: Michael Studer
Grafik: Diana Schroth
Regieassistenz: Georg Frei, Eva Gisler, Veronika von Zoltan
Produktionsleitung: Andres Jost

On Stage:
Smadar Goldberger, Norina Molina, Gabrielle Räfle,
Claudia Reinhardt, Gordana Schwizer, Laura Vegh,
sowie:
Roman Bischof, Christian Friedli, Georg Frei

Premiere: April 6th, 2016, Mehrzweckhalle Therwil

 

Ein vergnüglich schräger Liederabend von Franz Wittenbrink. Schwungvoll zeigen die Sekretärinnen ihren Alltag, ihre Sehnsüchte und ihre geheimen Wünsche im Grossraumbüro und verzaubern den Zuschauer mit vielen Schlagern, Chansons, Evergreens und Hits.

 


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Bruno Manser. Kunst der Bedürfnislosigkeit

 

Text, Konzept, Regie: Kaspar Geiger


mit:
Annina Polivka
Martin Vosseler


und:
Renata Burckhardt, Text und Dramaturgie
Eva Butzkies, Kostüm
Michael Bouvard, Bühne
Minna Heikkilä, Licht
Robert Torche, Musik
Maude Linder, Regieassistenz
Christa Rupp, Hospitanz
Hansjörg Stalder, Schulen
Sarah Buser, Produktionsleitung

 
Premiere: March 23rd, 2016, Theater Roxy, Birsfelden
 
Photos: Michael Bouvard
 
 

Bruno Manser kämpfte mit seiner Lebenskraft in Malaysia für die Erhaltung des Regenwaldes und die Rechte der Einheimischen Penan. Die Radikalität, mit der er als Umweltschützer, Menschenrechtsaktivist und Forscher handelte, brachte ihn an die Grenzen der Legalität. Seit 2000 gilt er als verschollen. Was uns bleibt, sind seine Ideologien, seine Kraft und ein Staunen über seine grenzenlose Neugierde auf Leben. Inmitt en von Erinnerungen, Zeitdokumenten und Projektionen folgen die zwei Performer Bruno Manser auf seiner Spur der Ambivalenz der Bedürfnislosigkeit.

 

Die auf der Bühne stattfindende Spurensuche nach Bruno Mansers Leben, seiner Person und unserer Faszination, wird von einer Persönlichkeit vorangetrieben, die mit Bruno Manser eng befreundet war: Martin Vosseler der bekannte Arzt und Umweltaktivist. Er steht der Schauspielerin Annina Polivka als Experte auf der Bühne gegenüber. Gemeinsam machen sie sich ans Werk, Ereignisse aus Bruno Mansers Leben zu erzählen, diese zu befragen, sich in Situationen einzufühlen, sie nachzuspielen. Sie setzen einzelne Puzzlesteine aus Tagebucheinträgen, Tonaufnahmen, Videoschnipseln und aus Briefwechseln zusammen. Je weiter sie sich ins Dickicht der Informationen wagen, desto klarer wird das Bild von Bruno Manser in den Köpfen der Suchenden und der Zuschauenden.

 

Die verschiedensten Original-Gegenstände und Dokumente lösen Episoden, Erzählungen, Geschichten aus Bruno Mansers Leben aus. Die zu Beginn wohlgeordneten Erinnerungsgegenstände werden aus den Archivkisten geholt und in einen neunen Kontext gebracht. Bestehende Gegenstände werden von zusätzlichen Objekten ergänzt, sodass die Bühne sich immer mehr füllt, bis die Ordnung der Dinge verloren geht. Das Bühnengeschehen verschränkt sich zu einem Forschungstreiben, bei welchem aktuelle Fragen wie “Wie viel Konsum braucht der Mensch?“, “Inwieweit ist es möglich eine Urkultur in ihrer Unverfälschtheit am Leben zu halten?“ und “Liegt die Wahrheit im Ursprung oder in der Aktualität?“ von zentralem Interesse sind. Vosseler und Polivka begeben sich analog zu Bruno Manser in die Situation, etwas bewahren zu wollen, und gleichzeitig Gefahr zu laufen, eben davon aufgefressen zu werden. Denn auch dieser Bruno Manser ist Gegenstand der Erkundungen: ein von Zweifeln, Misserfolgen und Ängsten gezeichneter Mann, der trotz ausserordentlicher Fähigkeiten und Begabungen an seinen eigenen Massstäben zu zerbrechen drohte.

 

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Bruno Manser (born 25 August 1954, declared dead 10 March 2005) was a Swiss environmental activist. From 1984 to 1990, he stayed with the Penan tribe in Sarawak, Malaysia, organising several blockades against timber companies. After he emerged from the forests in 1990, he engaged in public activism for rainforest preservation and the human rights of indigenous peoples, especially the Penan, which brought him into conflict with the Malaysian government. He also founded the Swiss non-governmental organization (NGO) Bruno Manser Fonds in 1991. He disappeared during his last journey to Sarawak in May 2000 and is presumed dead.

 

Statt Theater brings the the character and the life story of Bruno Manser to stage. The story evolves through various personal belongings and items dug out archive boxes and the anecdotes told by Martin Vosseler, who was a good friend of Mansers.

 

 


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